Ideenskizzen für die Stadtforschung

Last modified by TobiasSteinherr on 2018/02/08 13:42

Die empirische Stadtforschung benötigt regelmäßig Daten. Bisher greift sie auf Erhebungen zu, auf Prozessdaten aus Verwaltungsverfahren oder auf Registerauswertungen. Aber diese Daten sind oft nicht aktuell und decken relevante Themen nur unzureichend ab. Viele Forschungsfragen bleiben deshalb ohne befriedigende Antwort. Das Projekt erforscht deshalb für neue Formen der Erhebung und Auswertung von Daten, ob sie eine präzisere und fundiertere Stadtforschung ermöglichen können.

Hierfür haben wir folgende prototypische Aufgabenstellungen und Herausforderungen identifiziert:

  • Raumdiagnosen, Vorhersagen, Wirkungen. Wirkungsorientierte kommunale Steuerung, Wissen über Ursächlichkeiten und das systemische Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage, Prognosen neu abgestützt.
  • Zielgruppen im Detail. Zielgruppenanalyse jenseits des Milieu-Ansatzes für passgenaue Angebotsplanung, besseres Verständnis des Wandels von Präferenzen und Raumnutzung, Echtzeit-Monitoring zu Wahrnehmungen und Anliegen in den Kommunen.
  • Wissen über raum-zeitliche Dynamiken. Nutzung feinräumlich aufgelöster Daten, Aufdecken räumlicher und zeitlicher Muster, Echtzeit-Monitoring von Nutzern im Raum, Themen unter anderem Wohn- und Arbeitsplatzstandorte, Umzüge, Mobilität, Migration.
  • Dialog der Datenbereitsteller und -Anwender. Lernender Umgang mit Open Data, Innovationsprozesse und Geben und Nehmen zwischen Kommunen, Experten und Stadtforschung, Entwicklung von neuen Anwendungen für neu bereit gestellte Daten.

Daraus leiten wir folgende Ideenskizzen für Anwendungsfälle ab:

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